Hus blutige Hände

Mit Hu Jintao Masken spazierten Aktivisten durch die Städte Zürich, St.Gallen und Bern und begrüssten die Passanten. Hu Jintaos Hände waren blutrot. Dadurch wurden die Leute abgeschreckt, ihm die Hände zu schütteln. Die roten Hände symbolisierten das Blut, das an Hu Jintaos Händen klebt. Die völlig irritierten Passanten wurden mit Flugblättern über die aktuelle Lage in Tibet aufgeklärt.

Die Aktion wurde im Hinblick auf die China-Reise von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann durchgeführt. Er reiste am 8. Juli 2012 nach Beijing, um dort mit den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China fortzufahren. Die jungen Aktivisten forderten den Bundesrat auf, bei seiner Reise die Menschenrechtssituation in Tibet zu thematisieren und sich für eine Menschenrechtsklausel im Vertragswerk einzusetzen.